Rollireise zum Centro Ferie Salvatore (Italien)


Unsere erste gemeinsame INDD-Tour ging nach Italien – genauer gesagt nach San Felize Circeo südlich von Rom in das Centro Ferie Salvatore. Dass es Spaß gemacht hat, brauchen wir gar nicht zu erzählen. Wir konnten sehen und erleben, dass es einfach ist, gemeinsam was zu unternehmen – ob mit Behinderung oder ohne.

Italiener den Deutschen weit vorraus bei Inklusion

Da haben die Italiener uns was voraus. Typisch der südländischen Mentalität wird nicht zerredet, sondern einfach gemacht. Ein ganzes Camp „barrierefrei“- in privater Initiative erbaut, überall rolligerechte Strandzugänge, Rolli-Strände, Servicemitarbeiter für kleine notwendige Handgriffe und ein herrliches Miteinander ohne ängstliche Blicke.

Insbesondere sei der Service an den rollstuhlgerechten Stränden erwähnten. Dank extra für den Sand ausgelegter Rollstühle wurden die Rollstuhlfahrer ins Wasser und wieder zurück auf die rollstuhlgerechten Strandliegen gebracht. Toll! 🙂

Rollireise mit ein paar Hindernissen

Bereits auf der Hinreise blieb unser Vorstand Dirk Schmidt mit dem Auto in Nürnberg liegen – Fahrwerksschaden 🙁 Nach einer Zwangspause von vier Tagen ging es dann aber weiter und dank der netten Gastgeber ging der Urlaub auch nach hinten zu verlängern. Vielen Dank an die lieben Mitarbeiter des Zentrums Salvatore!

Aber auch uns „Geher“ hat es erwischt. Nach Fliegerbombenfund bei Ingolstadt/Nürnberg, verpassten wir aufgrund der Verspätung den Anschlusszug nach Rom und durften auf Kosten der Bahn in München übernachten. Inmitten des ganzen Trubels um die Refugees eine aufregende Sache.

In Italien angekommen, wurden wir allerdings entschädigt. Strahlender Sonnenschein, perfektes mediterranes Ambiente, nette Einheimische und eine wunderbare Tour durch Rom machten die Anreise-Strapazen wett.

Nach sieben Tagen dann die Rückreise. Wir drückten die Daumen, dass dieses mal alles gut gehen mag. Den finalen Zug von Leipzig nach Dresden erreicht, freuten wir uns ein wenig zu früh. Oberleitungsschaden zwischen Wurzen und Dahlen. Zwangsaufenthalt und gestrandet in Wurzen. Nach 2 Stunden Wartezeit holte uns dann ein Freund, Oli, ab und beendete die ereignisreiche Bahnreise, indem er uns glücklicherweiße mit Auto nach Dresden fuhr.

Unser Fazit: Das Zusammenleben der Rollifahrer und Einheimischen in Italien hat Beispielcharakter, den wir auch hier in Dresden etablieren werden!

Video vom Rollitanz im Centro Ferie Salvatore

Fotos von unserer Rollreise